Atlantische Azalee
Rhododendron Atlanticum
Kurzsteckbrief
Licht
Sonne, Halbschatten
Wasserbedarf
mittel
Wuchshöhe (cm)
Breite: 100-150, Höhe: 100-150
Blütezeit
April bis Juni
Winterhärte
Z6 (-23,4° bis -17,8°)
Giftigkeit
Beere
Der Rhododendron atlanticum ist eine locker, kompakt und langsam wachsende Wildart. Mit seinem Habitus ist der Rhododendron für kleinere Hecken, in Gruppenstellung (z.B. am Gehölzrand) oder als Solitär gut geeignet. Er ist im östlichen Teil der USA beheimatet und sein Name deutet auch schon auf die Nähe zum Atlantik hin. Der bevorzugte Standort vom Rhododendron atlanticum ist sonnig bis halbschattig, windgeschützt, kalkfrei und gut feucht, aber nicht nass. Der Rhododendron atlanticum ist zwar relativ tolerant gegenüber nassem Boden, doch Staunässe führt zu Wurzelfäule. Ein leichter, sandiger und durchlässiger Boden ist eine gute Voraussetzung. Je sonniger der Standort, desto wichtiger wird eine konstant kühlende Feuchtigkeit im Boden, obwohl dieser Rhododendron auch trockenheitstolerant ist. Es gibt mehrere Vorteile, weshalb Mulchen hier eine gute Idee ist: Mulch kann Feuchtigkeit relativ gut konstant halten, außerdem stabilisiert er die Bodentemperatur und schützt als Winterschutz gegen Frost. Der Rhododendron atlanticum ist gut winterhart; späte Fröste (besonders in Kombination mit kalten Winden während der Blüte) können ihm jedoch zu setzen. Die Blüte des Rhododendron ist zwar relativ klein, dafür aber ziemlich auffällig, weshalb sich viele Insekten, Bienen und Schmetterlinge von ihm angezogen fühlen. Von einem strahlenden Weiß mit einem Hauch Gelb in der Mitte, bis hin zum intensiven Pink, können die Farbnuancen variieren. Aufgrund des von der Blüte ausgehenden starken Duftes, wird der Rhododendron atlanticum oft in der Zucht verwendet. Vegetativ vermehrt sich der Rhododendron atlanticum über Stolone (Ausläufer), generativ über Aussaat, wobei dafür ein Kältereiz (kalte Stratifizierung) notwendig ist. Wichtig zu wissen: Der Rhododendron atlanticum ist in allen Pflanzenteilen stark giftig! Auch für Katzen, Hunde und Pferde. Nur kleinere Säugetiere wie Kaninchen scheint die Giftigkeit nichts anzuhaben. An sich ist der Rhododendron atlanticum eine starke, ausdauernde Pflanze, denn auf Waldbrände und Überweidung (durch bspw. Kaninchen) reagiert sie mit Neuaustrieben. Zur Verteidigung gegen pflanzenfressende Käfer entstanden Hybride aus Rhododendron atlanticum und Rhododendron periclymenoides, die nicht auf dem Speiseplan dieser Käfer stehen.



Wir verwenden Affiliate-Links bei der Anzeige empfohlener Produkte. Wenn Sie sich für einen Kauf nach Klick auf einen Link entscheiden, erhalten wir möglicherweise eine Provision, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Synonym
Azalea atlantica, Rhododendron, Küstenazalee
Pflanzengruppe
Laubgehölze, Heckenpflanzen, Wildpflanzen
Familie
Ericaceae
Herkunft
Ost-USA (Pennsylvania bis Georgia)
Verwendung
Heckenpflanze, Beet, Solitär, Ziergehölz, Gehölzrand, Moorbeet
Besonderheiten
wildbissfest, Attraktiv für Insekten, Aromapflanze, Blütengehölz, bienenfreundlich, Schmetterlingsfreundlich, stark giftig
Wuchshöhe (cm)
Breite: 100-150, Höhe: 100-150
Ausschlusskriterien
stark giftig
Herbstfärbung
Keine Informationen
Dekoaspekte
Duftpflanze, Fruchtschmuck
Laubrhythmus
laubabwerfend
Laub
Keine Informationen
Winterhärte
Z6 (-23,4° bis -17,8°)
Nutzpflanzen
Keine Informationen
Licht
Sonne, Halbschatten
Boden
sauer, normal feucht/frisch, humusreich, durchlässig
Schnitt
Schnitt vermeiden
Düngung
Keine Informationen
Wasserbedarf
mittel
Vermehrung
Keine Informationen
Blüten
blühend (April bis Juni)
Blütenfarben
gelb, rosa, weiß, weiß-rosa, pink
Blütenform
trichterförmig
Blütengröße
klein (< 5 cm)
Blütenstand
Traube
Blattfarbe
dunkelgrün, blaugrün, behaart
Blattform
lanzettlich, eiförmig
Blattrand
ganzrandig
Blattstellung
wechselständig
Früchte
Beere
Fruchtfarbe
Keine Informationen
Alte, verwelkte Blütenstände zeitnah (nach der Blüte) herausbrechen, um zahlreiche, neue Blütenknospen zu fördern. So bilden sich keine Samen und der Rhododendron verliert nicht unnötig Kraft. Außerdem regt es die Pflanze an, sich weiter zu verzweigen. Blüten vorsichtig (!), mit einem leichten Dreh herausbrechen.
Azaleen schneidet man nur, wenn sie überaltert sind und aus der Form geraten. Es geht also darum, beim Schneiden die kompakte Form zu fördern. Alle drei bis vier Jahre lichtet man etwas aus, damit wieder mehr Licht ins Pflanzeninnere dringt und sich mehr Seitenzweige bilden. Man schneidet im März, dann erholen sich die Azaleen am besten. Sich überkreuzende, offensichtlich beschädigte, abgestorbene und nach innen wachsende Zweige werden ebenfalls herausgeschnitten.
Damit sich schönes dunkelgrünes Laub bildet und sich viele Blütenknospen ansetzen können, ist gute Nährstoffversorgung nach der Ruhephase wichtig. Hierfür Hornspäne, organischen Rhododendron-Dünger oder Kaffeesatz locker in den Wurzelbereich streuen. Bei gemulchten Exemplaren Mulch beiseite räumen, düngen, und dann alles wieder gut einmulchen.
Rhododendren schneidet man nur, wenn sie überaltert sind und aus der Form geraten. Es geht also darum, beim Schneiden die kompakte Form zu fördern. Alle drei bis vier Jahre lichtet man etwas aus, damit wieder mehr Licht ins Pflanzeninnere dringt und sich mehr Seitenzweige bilden. Man schneidet im März, dann erholen sich die Sträucher am besten. Sich überkreuzende, offensichtlich beschädigte, abgestorbene und nach innen wachsende Zweige werden ebenfalls herausgeschnitten.






