Diana Team gardify hat geantwortet
Wenn Bäume über Jahre hinweg mickern und nicht wachsen wollen, lohnt sich ein vorsichtiger Tritttest um den Stamm. So prüft man auf eventuell vorhandene Wühlmauslöcher, die die Wurzel beschädigen können.
Für eine Baumscheibe sticht man den Rasen in einem Kreis von etwa 80 - 100 cm Durchmesser um den Stamm herum ab. Diese Fläche sollte frei von Gras und Unkraut gehalten werden. Um Feuchtigkeit zu halten, mulcht man die Baumscheibe mit reifem Kompost oder Rindenmulch.
In trockenen Phasen sollten die Bäume ein bis zweimal pro Woche durchdingend gewässert werden.
Das Loch im Stamm des einen Baumes sollte nicht mit irgend welchem Material aufgefüllt werden. Stattdessen sorgt man dafür, das hier keine Feuchtigkeit stehenbleibt und Luft drankommt, damit das Holz abtrocknet.
Die beste Zeit für einen Baumschnitt ist der Spätwinter ( Ende Februar/ Anfang März). Man entfernt steil nach innen wachsende Äste und Triebe die sich kreuzen oder aneinander reiben. Es werden ein Mitteltrieb und drei bis vier Leitäste ausgewählt. Die Leitäste kürzt man um circa ein Drittel. Dabei schneidet man kurz über einer nach außen zeigenden Knospe. Das lenkt das Wachstum nach außen und baut eine stabile, luftige Krone auf.


