7/12/2026
Gurkenmosaikvirus
Meine Gurken haben seit etwa einer Woche plötzlich überall auf den Blättern (auch auf den jungen) diese gelben Flecken. Ist das ein Nährstoffmangel oder handelt es sich um einen Pilz?
Markus Team Gardify 🤓 hat geantwortet
Diagnose: Verdacht auf Gurkenmosaikvirus (CMV)
Das Schadbild auf dem Foto weist sehr deutlich auf eine Infektion mit dem Gurkenmosaikvirus (Cucumber Mosaic Virus, CMV) hin. Folgende typische Symptome sprechen dafür: Das klassische Mosaikmuster: Die Blätter zeigen eine unregelmäßige, fleckige Scheckung aus einem Wechselspiel von dunkelgrünen, hellgrünen und gelblichen Bereichen. Deformierte Blattoberflächen: Einige Blätter wirken runzelig, gewölbt oder wellig (Blasenbildung). Das liegt daran, dass das Virus das gesunde Zellwachstum der Pflanze stört. Wichtig: Spinnmilben ausschließen! Ein starker Befall mit Spinnmilben kann optisch sehr ähnlich sein und ebenfalls zu einer feinen, gelblichen Sprenkelung führen. So machst du den Check: Untersuche die Blattunterseiten ganz genau (am besten mit einer Lupe). Achte auf winzige, krabbelnde Punkte oder feine, spinnwebartige Gespinste. Findest du diese Spuren, sind Spinnmilben am Werk. Ist die Unterseite komplett sauber, bleibt das Virus der Hauptverdächtige. Was ist jetzt zu tun? Sollte es sich tatsächlich um das Virus handeln, gibt es leider keine Heilung oder Behandlung. Um eine Ausbreitung auf andere Pflanzen zu verhindern, sollte man die betroffenen Pflanzen über den Restmüll entsorgen (bitte nicht auf den Kompost werfen!).
Das Schadbild auf dem Foto weist sehr deutlich auf eine Infektion mit dem Gurkenmosaikvirus (Cucumber Mosaic Virus, CMV) hin. Folgende typische Symptome sprechen dafür: Das klassische Mosaikmuster: Die Blätter zeigen eine unregelmäßige, fleckige Scheckung aus einem Wechselspiel von dunkelgrünen, hellgrünen und gelblichen Bereichen. Deformierte Blattoberflächen: Einige Blätter wirken runzelig, gewölbt oder wellig (Blasenbildung). Das liegt daran, dass das Virus das gesunde Zellwachstum der Pflanze stört. Wichtig: Spinnmilben ausschließen! Ein starker Befall mit Spinnmilben kann optisch sehr ähnlich sein und ebenfalls zu einer feinen, gelblichen Sprenkelung führen. So machst du den Check: Untersuche die Blattunterseiten ganz genau (am besten mit einer Lupe). Achte auf winzige, krabbelnde Punkte oder feine, spinnwebartige Gespinste. Findest du diese Spuren, sind Spinnmilben am Werk. Ist die Unterseite komplett sauber, bleibt das Virus der Hauptverdächtige. Was ist jetzt zu tun? Sollte es sich tatsächlich um das Virus handeln, gibt es leider keine Heilung oder Behandlung. Um eine Ausbreitung auf andere Pflanzen zu verhindern, sollte man die betroffenen Pflanzen über den Restmüll entsorgen (bitte nicht auf den Kompost werfen!).


