
Herbsthimbeere 'Golden Everest'
Rubus Idaeus 'Golden Everest'
Kurzsteckbrief
Licht
Sonne, Halbschatten
Wasserbedarf
mittel
Wuchshöhe (cm)
Breite: 80-150, Höhe: 150-200
Blütezeit
Juli bis September
Winterhärte
Z3 (-40,1° bis -34,5°)
Giftigkeit
essbar, Steinfrucht, Fruchtstand
Rubus idaeus 'Golden Everest' ist eine attraktive, goldgelbe Himbeersorte, die mit ihrem süßen, aromatischen Geschmack und ihrer robusten Natur überzeugt. Sie gehört zu den Herbst-Himbeeren und trägt ihre Früchte an den einjährigen Ruten, sodass sie ideal für eine späte Ernte im Spätsommer bis Herbst ist. Die Beeren sind mittelgroß bis groß, saftig und von einer leuchtend goldgelben Farbe, die sie zu einer besonderen Delikatesse macht. Die Pflanze wächst aufrecht und erreicht eine Höhe von etwa 1,50 bis 2 Metern. Sie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit humosem, gut durchlässigem Boden. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden, da dies die Wurzeln schädigen kann. Als Herbst-Himbeere ist 'Golden Everest' besonders pflegeleicht: Nach der Ernte werden die abgetragenen Ruten bodennah zurückgeschnitten, um Platz für den neuen Austrieb im Frühjahr zu schaffen. Dank ihres süßen, milden Geschmacks eignet sich diese Sorte hervorragend zum Frischverzehr, für Desserts oder zur Verarbeitung zu Marmeladen. Ein besonderes Highlight für den Hausgarten, das mit seiner ungewöhnlichen Fruchtfarbe nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch überzeugt.


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Synonym
Gold-Himbeere, Die Gelbe Himbeere, Himbeere
Pflanzengruppe
Laubgehölze, Heckenpflanzen, Obst, Klassisches Obst
Familie
Rosaceae
Herkunft
Züchtung Amerika; Wildart: Europa, Vorderasien, Sibirien
Verwendung
Heckenpflanze, Solitär, Obstgehölz, Gehölzrand, Nutzgarten
Besonderheiten
Schutzpflanze (dornig), Attraktiv für Insekten, Früchte geeignet als Vogelfutter, kinderfreundlich, Heilpflanze, ökologisch wertvoll, bienenfreundlich, Nutzpflanze, Heimisch, Schmetterlingsfreundlich
Wuchshöhe (cm)
Breite: 80-150, Höhe: 150-200
Ausschlusskriterien
dornig / stachelig, benötigt Rhizomsperre
Herbstfärbung
Keine Informationen
Dekoaspekte
Fruchtschmuck
Laubrhythmus
laubabwerfend
Laub
Keine Informationen
Winterhärte
Z3 (-40,1° bis -34,5°)
Nutzpflanzen
Faserlieferant, Heilpflanze, Färbepflanze, Wurzel, Sproß, Blatt, Früchte, Obstlieferant, Tee, Kosmetik
Licht
Sonne, Halbschatten
Boden
sauer, neutral, normal feucht/frisch, lehmig, humusreich, durchlässig, tiefgründig, nährstoffreich
Schnitt
Schnitt empfohlen
Düngung
beim Austrieb
Wasserbedarf
mittel
Vermehrung
Stecklinge/Steckhölzer, Teilung im Vor-Frühling, Ableger
Blüten
blühend, zwittrig (Juli bis September)
Blütenfarben
weiß
Blütenform
radiär
Blütengröße
klein (< 5 cm)
Blütenstand
Trugdolde
Blattfarbe
grün
Blattform
elliptisch, gefiedert
Blattrand
gezähnt, bestachelt
Blattstellung
wechselständig
Früchte
essbar, Steinfrucht, Fruchtstand
Fruchtfarbe
gelb
Im Spätwinter kann man Himbeeren über Wurzelausläufer vermehren. Die 20 bis 40 cm hohen Ausläufer erscheinen etwa einen halben Meter von der Mutterpflanze entfernt. Man sticht sie einfach mit dem Spaten ab und pflanzt sie an anderer Stelle wieder neu ein. Bei Herbst-Himbeeren kann man noch im gleichen Jahr mit ersten Früchten rechnen. Sommer-Himbeeren fruchten erst im Folgejahr.
Ab März werden Himbeeren mit ausreichend Kompost gedüngt. Auch Hornspäne oder organischer Beerendünger eignen sich sehr gut. Damit die flachen Wurzeln nicht verletzt werden den Dünger nur oberflächlich einarbeiten. Wer mineralische Langzeitdünger verwendet, sollte darauf achten, dass sie chloridfrei sind.
Herbst-Himbeeren wachsen weniger stark in die Höhe, breiten sich aber dafür mehr in die Breite aus. Eine besonders einfache, aber effiziente Methode ist daher das Auflegen eines Maschendrahtgitters oder Zaungeflechts, die es in Baumärkten meist in 100 cm Breite gibt, was etwa der Beetbreite entspricht. Das Drahtgeflecht wird am Beetende mit Pfählen fixiert und mit den wachsenden Himbeeren im Vegetationsverlauf einfach weiter nach oben gezogen. Das Netz gibt den Ruten genügend Stabilität. Im Herbst, nach der Ernte, schneidet man alle Triebe bodennah weg und das Netz wird wieder auf den Boden gelegt, damit im Frühjahr die neuen Triebe wieder hindurch wachsen können.
1. Wurzelballen gießen, Topf entfernen 2. Ballen mehrfach ca. 1 cm tief einschneiden. 3. Pflanzlochgröße: 2x Wurzelballen; unten spatentief lockern. 4. Stütz-Pfahl leicht schräg einschlagen. 5. Wurzelballen nah am Pfahl positionieren 6. Erde einfüllen, andrücken. Oberfläche des Ballens sichtbar. 7. Einen kleinen Wall als Gießrand drumherum anschütten 8. Ausgiebig gießen, Oberfläche ggf. mulchen 9. Stamm mit Kokosschnur anbinden 10. Regelmäßig kontrollieren, damit die Schnur nicht einwächst.




