Pflaume 'Königin Viktoria'
Prunus Domestica 'Königin Viktoria'
Kurzsteckbrief
Licht
Sonne, Halbschatten
Wasserbedarf
mittel
Wuchshöhe (cm)
Breite: 200-300, Höhe: 200-450
Blütezeit
März bis April
Winterhärte
Z6 (-23,4° bis -17,8°)
Giftigkeit
essbar, Steinfrucht
Die Pflaume 'Königin Viktoria' ist eine der bekanntesten und beliebtesten Pflaumensorten, die für ihre großen, ovalen Früchte und ihr süß-säuerliches Aroma geschätzt wird. Die Früchte reifen ab Mitte August und präsentieren sich in einem warmen Gelb, das oft von einem rötlichen bis violett überhauchten Schimmer überzogen ist. Das goldgelbe Fruchtfleisch ist saftig, süß und besonders aromatisch, was diese Sorte sowohl für den Frischverzehr als auch für die Verarbeitung zu Marmeladen, Kuchen oder Kompott ideal macht. Die Pflanze wächst als mittelgroßer, breitkroniger Baum und erreicht eine Höhe von etwa 3 bis 4 Metern, wodurch sie sich auch für kleinere Gärten eignet. Die Blütezeit beginnt im April, wobei die zahlreichen weißen Blüten nicht nur ein wunderschönes Bild ergeben, sondern auch Bestäuber wie Bienen anlocken. 'Königin Viktoria' ist eine selbstfruchtbare Sorte, die ohne zusätzliche Befruchtersorte gute Erträge liefert, wobei die Fruchtbildung durch Nachbarsorten wie 'Cacaks Schöne' oder 'Anna Späth' zusätzlich gesteigert werden kann. Diese robuste Pflaumensorte bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und gedeiht am besten in einem durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Sie ist winterhart und daher auch für kühlere Regionen geeignet. Um regelmäßig hohe Erträge zu erzielen, wird ein regelmäßiger Erhaltungsschnitt empfohlen, der die Baumkrone licht und gesund hält. Mit ihrer reichen Ernte, den dekorativen Blüten und ihrer pflegeleichten Natur ist 'Königin Viktoria' eine hervorragende Wahl für den Hausgarten. Sie vereint dekorativen Wert mit hohem Nutzwert und liefert köstliche Früchte, die jeden Gartenliebhaber begeistern.


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Synonym
Hauszwetschge, Pflaumenbaum, 'Königin Victoria'
Pflanzengruppe
Laubgehölze, Obst, Klassisches Obst
Familie
Rosaceae
Herkunft
Zufallssämling, Alderton, Sussex, Großbritannien, 1844
Verwendung
Solitär, Obstgehölz, Ziergehölz, Nutzgarten, Spalier
Besonderheiten
Attraktiv für Insekten, kinderfreundlich, für Gartenanfänger geeignet, Blütengehölz, ökologisch wertvoll, bienenfreundlich, Nutzpflanze, berühmte Züchtung, Schmetterlingsfreundlich
Wuchshöhe (cm)
Breite: 200-300, Höhe: 200-450
Ausschlusskriterien
Keine Informationen
Herbstfärbung
gelb
Dekoaspekte
Fruchtschmuck, auffällige Blüte
Laubrhythmus
laubabwerfend
Laub
Keine Informationen
Winterhärte
Z6 (-23,4° bis -17,8°)
Nutzpflanzen
Früchte, Obstlieferant
Licht
Sonne, Halbschatten
Boden
neutral, alkalisch, normal feucht/frisch, lehmig, humusreich, durchlässig, tiefgründig, nährstoffreich
Schnitt
schnittverträglich, Schnitt empfohlen
Düngung
Keine Informationen
Wasserbedarf
mittel
Vermehrung
Veredlung
Blüten
blühend, zwittrig (März bis April)
Blütenfarben
weiß
Blütenform
einfach, schalenförmig, radiär
Blütengröße
klein (< 5 cm)
Blütenstand
Dolde
Blattfarbe
grün
Blattform
elliptisch
Blattrand
gesägt
Blattstellung
wechselständig
Früchte
essbar, Steinfrucht
Fruchtfarbe
rot, gelb, orange, rosa
Pflaumenbäume müssen regelmäßig geschnitten werden, weil sonst die Fruchttriebe schnell überaltern. Da Pflaumenbäume von Natur aus aufrecht wachsen und eine schmale Krone entwickeln wird mitten im Sommer nach der Ernte ausgelichtet. Nach innen und aufrecht wachsende Äste werden hierbei auf nach außen weisende Knospen abgeleitet. So entsteht mit den Jahren eine lockere luftige Krone, ähnlich wie beim Kernobst. Das betrifft auch Zwetschgen, Renekloden und Mirabellen. Große Schnittwunden verträgt ein Pflaumenbaum nicht gut, deshalb ist ein jährlicher Rückschnitt besonders wichtig. Blüten bilden sich bevorzugt an zwei- bis mehrjährigen Fruchtästen. Nach vier bis fünf jahren erschöpft sich das Fruchtholz. Abgetragenes hängendes Fruchtholz wird auf jüngere Triebe abgeleitet und damit erneuert.
Wenn im Winter die Temperatur nachts stark sinkt, tagsüber aber wieder steigt, können Frostrisse an der Rinde entstehen. Für Bäume sind diese Temperaturwechsel im wahrsten Sinne des Wortes eine Zerreißprobe. Mit einem weißen Kalkanstrich zu Winteranfang werden die Temperaturunterschiede zwischen Sonnen- und Schattenseite des Stamms minimiert, da die weiße Farbe das Sonnenlicht reflektiert. Außerdem wird mit dem Anstrich verhindert, dass Schädlinge (z.B. Eier des Frostspanners) an der Rinde überwintern. Zunächst mit einer Drahtbürste lockere Borke vom Stamm entfernen und anschließend den Anstrich mit einer dicken Quaste auf Stamm und bei jungen Bäumen auf den Ästen verteilen. Nur an trockenen, frostfreien Tagen anstreichen, damit die Farbe trocknen kann. Nach einem Jahr wird der Anstrich erneuert.
1. Wurzelballen gießen, Topf entfernen 2. Ballen mehrfach ca. 1 cm tief einschneiden. 3. Pflanzlochgröße: 2x Wurzelballen; unten spatentief lockern. 4. Stütz-Pfahl leicht schräg einschlagen. 5. Wurzelballen nah am Pfahl positionieren 6. Erde einfüllen, andrücken. Oberfläche des Ballens sichtbar. 7. Einen kleinen Wall als Gießrand drumherum anschütten 8. Ausgiebig gießen, Oberfläche ggf. mulchen 9. Stamm mit Kokosschnur anbinden 10. Regelmäßig kontrollieren, damit die Schnur nicht einwächst.






