
Apfel 'Wally'®
Malus Domestica Domestica 'Wally'®
Kurzsteckbrief
Licht
Sonne
Wasserbedarf
mittel
Wuchshöhe (cm)
Breite: 200-300, Höhe: 300-400
Blütezeit
April bis Mai
Winterhärte
Z6 (-23,4° bis -17,8°), Z7 (-17,8° bis -12,3°)
Giftigkeit
essbar, Apfelfrucht
Die Apfelsorte 'Wally'® ist eine moderne, robuste Mehrfachnutzungssorte aus der Züchtung von Agroscope in der Schweiz. Sie zeichnet sich durch einen mittelstarken Wuchs mit stabiler, kompakter Krone und guter Verzweigung aus. Besonders hervorzuheben ist ihre sehr gute Gesundheit: 'Wally'® besitzt eine hohe Widerstandskraft gegenüber Schorf, Mehltau und Feuerbrand und eignet sich dadurch gut für den extensiven Anbau.
Die Früchte reifen Mitte bis Ende Oktober. Der Baum setzt vergleichsweise früh Ertrag an und liefert regelmäßig mittlere bis hohe Erträge. Als geeignete Befruchtersorten gelten unter anderem 'Gala' und 'Rewena'. Die eher weichen Früchte enthalten etwa 12° Brix, besitzen einen hohen Säuregehalt sowie einen bemerkenswerten Phenolgehalt.
Besonders geschätzt wird 'Wally'® als Verwertungssorte für Saft, Cider und weitere Verarbeitungserzeugnisse. Der helle, klare Saft überzeugt mit fruchtigem Aroma und ausgeprägt säuerlicher Note. Aufgrund des hohen Säuregehaltes eignet sich die Sorte hervorragend als Mischpartner in der Saftherstellung. Wegen der weichen Fruchtstruktur empfiehlt sich eine möglichst zeitnahe Verarbeitung nach der Ernte.




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Synonym
Malus domestica 'Walzer', ACW 16426
Pflanzengruppe
Laubgehölze, Obst, Klassisches Obst
Familie
Rosaceae
Herkunft
Züchtung, Schweiz
Verwendung
Solitär, Fassadenbegrünung, Obstgehölz, Nutzgarten, Spalier
Besonderheiten
Attraktiv für Insekten, Früchte geeignet als Vogelfutter, kinderfreundlich, Blütengehölz, bienenfreundlich, Nutzpflanze
Wuchshöhe (cm)
Breite: 200-300, Höhe: 300-400
Ausschlusskriterien
Keine Informationen
Herbstfärbung
orange, gelb
Dekoaspekte
Fruchtschmuck, auffällige Blüte
Laubrhythmus
laubabwerfend
Laub
Keine Informationen
Winterhärte
Z6 (-23,4° bis -17,8°), Z7 (-17,8° bis -12,3°)
Nutzpflanzen
Früchte, Obstlieferant
Licht
Sonne
Boden
neutral, alkalisch, normal feucht/frisch, lehmig, humusreich, durchlässig, tiefgründig, nährstoffreich
Schnitt
Schnitt empfohlen
Düngung
beim Austrieb
Wasserbedarf
mittel
Vermehrung
Veredlung
Blüten
blühend, zwittrig (April bis Mai)
Blütenfarben
rosa, weiß, weiß-rosa
Blütenform
einfach, schalenförmig
Blütengröße
klein (< 5 cm)
Blütenstand
Schirmrispe
Blattfarbe
dunkelgrün, grün
Blattform
eiförmig
Blattrand
gesägt
Blattstellung
wechselständig
Früchte
essbar, Apfelfrucht
Fruchtfarbe
gelb
Der Juniriss bietet eine ideale Möglichkeit, um die Kronen von Apfelbäumen und Birnenbäumen zu regulieren. Hierbei werden die senkrechten, noch krautigen Triebe mit einem ruckartigen Riß nach unten entfernt. Dies ist besser als Abschneiden, da mit dem Riss ein Stückchen Rinde inklusive der schlafenden Augen entfernt wird. Einen Neuaustrieb im gleichen Jahr kann man auf diese Weise unterbinden.
Wenn im Winter die Temperatur nachts stark sinkt, tagsüber aber wieder steigt, können Frostrisse an der Rinde entstehen. Für Bäume sind diese Temperaturwechsel im wahrsten Sinne des Wortes eine Zerreißprobe. Mit einem weißen Kalkanstrich zu Winteranfang werden die Temperaturunterschiede zwischen Sonnen- und Schattenseite des Stamms minimiert, da die weiße Farbe das Sonnenlicht reflektiert. Außerdem wird mit dem Anstrich verhindert, dass Schädlinge (z.B. Eier des Frostspanners) an der Rinde überwintern. Zunächst mit einer Drahtbürste lockere Borke vom Stamm entfernen und anschließend den Anstrich mit einer dicken Quaste auf Stamm und bei jungen Bäumen auf den Ästen verteilen. Nur an trockenen, frostfreien Tagen anstreichen, damit die Farbe trocknen kann. Nach einem Jahr wird der Anstrich erneuert.
Ein Winterschnitt wird nur bei Kernobst, d.h. Apfel, Birne und Quitte, durchgeführt. Je nach Alter des Baumes verfolgt man unterschiedliche Ziele. Ein lockerer Habitus, bei dem Blätter und Triebe nicht lange nass bleiben ist das Ziel. Generell werden kranke Äste, überaltertes Holz und nach innen wachsende Äste entfernt. Es sollen keine Stummel stehenbleiben. Sich kreuzende und aneinander reibende Äste werden entfernt. Es wird immer auf nach außen zeigende Knospen abgeleitet.
1. Wurzelballen gießen, Topf entfernen 2. Ballen mehrfach ca. 1 cm tief einschneiden. 3. Pflanzlochgröße: 2x Wurzelballen; unten spatentief lockern. 4. Stütz-Pfahl leicht schräg einschlagen. 5. Wurzelballen nah am Pfahl positionieren 6. Erde einfüllen, andrücken. Oberfläche des Ballens sichtbar. 7. Einen kleinen Wall als Gießrand drumherum anschütten 8. Ausgiebig gießen, Oberfläche ggf. mulchen 9. Stamm mit Kokosschnur anbinden 10. Regelmäßig kontrollieren, damit die Schnur nicht einwächst."





