
Beetrose 'Lampion' ®
Rosa 'Lampion' ®
Kurzsteckbrief
Licht
Sonne, Halbschatten
Wasserbedarf
mittel
Wuchshöhe (cm)
Breite: 50-80, Höhe: 50-80
Blütezeit
Juni bis Oktober
Winterhärte
Z6 (-23,4° bis -17,8°)
Giftigkeit
unscheinbar/keine, Nüsschen, Fruchtstand
Der Wuchs ist kompakt, buschig und stark verzweigt, mit einer Endhöhe von etwa 50-80 cm sowie ähnlicher Breite. Das dunkelgrüne, stark glänzende Laub bildet einen dekorativen Kontrast zur intensiven Blütenfarbe und zeigt sich in der Praxis recht widerstandsfähig gegenüber Blattkrankheiten.
Die Rose eignet sich besonders für Beete, Rabatten und öffentliche Grünflächen und wirkt sowohl in Einzelstellung als auch in Gruppenpflanzung sehr dekorativ. Der Name "Lampion" spielt auf die runden leuchtenden Blüten an, die optisch an Laternen erinnern und dem Garten eine auffällige Fernwirkung verleihen.
2014 wurde die Sorte in Monza als "Rose of Public" ausgezeichnet und zählt damit zu den international beachteten modernen Beetrosen.





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Synonym
Rosa ‘Lampinon’ ® , Kordes-Beetrose ‘Lampion’ ®
Pflanzengruppe
Laubgehölze, Halbsträucher
Familie
Rosaceae
Herkunft
Züchtung: W. Kordes'Söhne (Schleswig-Holstein)
Verwendung
Heckenpflanze, Beet, Rabatten, Solitär, Kübelpflanze, Ziergehölz
Besonderheiten
Schutzpflanze (dornig), Attraktiv für Insekten, für Gartenanfänger geeignet, Blütengehölz, Dauerblüher, bienenfreundlich, berühmte Züchtung
Wuchshöhe (cm)
Breite: 50-80, Höhe: 50-80
Ausschlusskriterien
dornig / stachelig
Herbstfärbung
Keine Informationen
Dekoaspekte
Schnittblume, auffällige Blüte
Laubrhythmus
laubabwerfend
Laub
Keine Informationen
Winterhärte
Z6 (-23,4° bis -17,8°)
Nutzpflanzen
Keine Informationen
Licht
Sonne, Halbschatten
Boden
neutral, alkalisch, normal feucht/frisch, lehmig, humusreich, durchlässig, tiefgründig, nährstoffreich
Schnitt
Schnitt empfohlen
Düngung
beim Austrieb, mehrfach Düngen in der Wachstumsphase
Wasserbedarf
mittel
Vermehrung
Stecklinge/Steckhölzer, Veredlung
Blüten
blühend, mehrfach blühend, zwittrig, essbar (Juni bis Oktober)
Blütenfarben
gelb, orange
Blütenform
schalenförmig, halbgefüllt
Blütengröße
mittel (5-10 cm)
Blütenstand
Doldenrispe, Trugdolde, Schirmrispe
Blattfarbe
grün
Blattform
elliptisch, gefiedert
Blattrand
gesägt
Blattstellung
wechselständig
Früchte
unscheinbar/keine, Nüsschen, Fruchtstand
Fruchtfarbe
rot, orange
Beetrosen werden den Winter über durch aufgehäufelte Erde vor Frost geschützt. So wird ein früher Neuaustrieb im Frühjahr unterstützt. Aufgehäufelt wird ca. 15-20 cm hoch mit Erde oder Gartenkompost, so dass die Veredelungsstelle in jedem Fall bedeckt ist. Nach den letzten Frösten Ende Februar wird die Erde wieder entfernt. Generell empfiehlt sich jedoch die Veredlungsstelle mit Erde bedeckt zu halten.
Rosen werden traditionell geschnitten wenn die Forsythien blühen, also je nach Region von Anfang März bis Mitte April. Bei öfterblühenden Edel-, Beet- und Zwergrosen werden alle Triebe auf 15 bis 20cm zurückgeschnitten. Schneiden Sie immer etwas oberhalb (5 mm) eines Auges (Knospe). Um einen buschigen Wuchs zu unterstützen schneidet man über nach außen zeigenden Augen. Als Grundregel gilt: Auf starken Rückschnitt folgt starker Austrieb. Generell werden totes Holz, frostgeschädigtes Holz, sich überkreuzende Triebe und zu dünne Triebe herausgeschnitten. Verwenden Sie Schnittwerkzeug von hoher Qualität (Felco®). Rosenscheren müssen immer scharf und sauber sein. Entfernen Sie nach dem Schnitt das komplette Laub, um Krankheiten (Blattpilze) zu reduzieren.
Ende Juni/Anfang Juli, nach der ersten Blüte, werden Rosen zum zweiten Mal mit 80-100 g/qm organischem Volldünger gedüngt. Rein organischer Dünger hat den Vorteil, dass er nur langsam vom Bodenleben zersetzt wird und die Pflanzen über 2–3 Monate kontinuierlich mit Nährstoffen vesorgt werden. Außerdem bringt er zusätzlich Humus in den Boden. Alternativ können mineralische Rosendünger eingesetzt werden. Die Aufwandmenge ist den jeweiligen Herstellerangaben auf der Packung zu entnehmen.
Ein kontinuierlicher Blütenflor ist möglich, wenn man etwa 3 Wochen vor der ersten Blüte bei jedem vierten knospentragenden Rosentrieb die Blütenknospe sowie 3 bis 4 Blätter tief zurückschneidet. Diese Triebe fangen wieder an zu wachsen und tragen nur wenige Wochen nach dem ersten Flor wieder Knospen. So entstehen im gleichen Strauch unterschiedlich weit entwickelte Triebe, die versetzt blühen. Verblühtes wird wie üblich kontinuierlich bis auf das nächste Fünfblatt zurückgeschnitten. Verwenden Sie Schnittwerkzeug von hoher Qualität (Felco®). Rosenscheren müssen immer scharf und sauber sein.




