Koreanische Melone

Cucumis Melo Var. Makuwa

Kurzsteckbrief

Koreanische Melone
Licht icon

Licht

Sonne

Wasserbedarf icon

Wasserbedarf

mittel, niedrig

Wuchshöhe (cm) icon

Wuchshöhe (cm)

Keine Informationen

Blütezeit icon

Blütezeit

April bis Juni

Winterhärte icon

Winterhärte

nicht zutreffend, da einjährig

Giftigkeit icon

Giftigkeit

essbar, Beere

Die Koreanische Melone ähnelt optisch der Honigmelone, da sie ebenfalls im reifen Zustand sonnengelb gefärbt ist, mit gelben Längsstreifen. Unreif ist sie grün mit dunkleren Streifen gefärbt. Geschmacklich entspricht sie angeblich einer Kombination aus der Honigmelone und einer Salatgurke, also deutlich weniger süß als andere Vertreter der Zuckermelonen. Normalerweise wird die reife Frucht roh gegessen und da die Schale so dünn ist, kann sie sogar dran bleiben und mitgegessen werden. Früher wurde die Koreanische Melone traditionell beim alljährlichen Bon Festival (zu deutsch: Geisterfest/ Geisterehrung der Vorfahren) geopfert, welches am 15. Tag des 7. Mondmonats stattfindet und in der Regel drei Tage dauert. Üblicherweise wird die Melone um dieses Fest herum geerntet. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Kultivaren und Varietäten der Koreanischen Melone, die besonders in Asien eine große Rolle spielen und optisch durchaus voneinander abweichen können. Eine Erstbeschreibung dieser Pflanze erfolgte durch den Botaniker Tomitaro Makino unter dem Namen Cucumis melo var. makuwa.

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Synonym

Cucumis melo, Cucumis melo Makuwa Group, Cucumis melo var. makuwa, Zuckermelone, Makuwa Melone, Orientalische Melone

Pflanzengruppe icon

Pflanzengruppe

Einjährige, Gemüse und Kräuter, Kletterpflanzen, Klassisches Gemüse und Küchenkräuter

Familie icon

Familie

Cucurbitaceae

Herkunft icon

Herkunft

Züchtung: Korea

Verwendung icon

Verwendung

Beet, Kübelpflanze, Kletterpflanze, Balkon und Terrasse, Gewächshaus, Blackbox-Gardening, Nutzgarten

Besonderheiten icon

Besonderheiten

Attraktiv für Insekten, für Gartenanfänger geeignet, trockenheitsverträglich, bienenfreundlich, Nutzpflanze, Rarität / exotische Wirkung, berühmte Züchtung

Wuchshöhe (cm) icon

Wuchshöhe (cm)

Keine Informationen

Ausschlusskriterien icon

Ausschlusskriterien

Keine Informationen

Herbstfärbung icon

Herbstfärbung

Keine Informationen

Dekoaspekte icon

Dekoaspekte

Fruchtschmuck, auffällige Blüte

Laubrhythmus icon

Laubrhythmus

laubabwerfend

Laub icon

Laub

Keine Informationen

Winterhärte icon

Winterhärte

nicht zutreffend, da einjährig

Nutzpflanzen icon

Nutzpflanzen

Fruchtgemüse, Früchte

Licht icon

Licht

Sonne

Boden icon

Boden

humusreich, durchlässig, nährstoffreich, nährstoffarm

Schnitt icon

Schnitt

schnittverträglich

Düngung icon

Düngung

mehrfach Düngen in der Wachstumsphase

Wasserbedarf icon

Wasserbedarf

mittel, niedrig

Vermehrung icon

Vermehrung

Aussaat

Blüten icon

Blüten

blühend, zwittrig (April bis Juni)

Blütenfarben icon

Blütenfarben

gelb

Blütenform icon

Blütenform

trichterförmig, radiär

Blütengröße icon

Blütengröße

klein (< 5 cm)

Blütenstand icon

Blütenstand

Einzelblüte

Blattfarbe icon

Blattfarbe

grün, behaart

Blattform icon

Blattform

herzförmig

Blattrand icon

Blattrand

gezähnt

Blattstellung icon

Blattstellung

wechselständig

Früchte icon

Früchte

essbar, Beere

Fruchtfarbe icon

Fruchtfarbe

gelb, weiß

To-Do’s

Ab Ende März in Anzuchttöpfchen aussäen. Vorgezogene Jungpflanzen können ab Mitte Mai ins Freiland ausgepflanzt werden. Oder Zukauf von vorgezogenen Jungpflanzen ab Mai mit direkter Auspflanzung ins Bett. Auch eine Direktsaat ist möglich: Im Gewächshaus ab Ende April bis Anfang Juli. Geeignete Freilandsorten können ab Mai draußen gesät werden.

Bei der Beetbereitung sollte eine Startdüngung erfolgen. Ab Anfang Juni und in der Haupterntetzeit mit handelsüblichem organischen, wasserlöslichen Gemüsedünger düngen. Zu viel Stickstoff schadet der Gurke, weshalb auf mineralische Dünger ("Kunstdünger") besser verzichtet werden sollte. Flüssigdünger können morgens mit der Gießkanne als Blattdüngung aufgetragen werden. Gurken brauchen viel Wasser. Besonders während der Bildung der Früchte und bei Trockenheit sollte sie täglich gegossen werden.

Grundsätzlich kann die Ernte ungefähr zwei bis drei Wochen nach der Blüte erfolgen. Im Gewächshaus ist dies bereits ab Anfang Juni möglich, im Freiland dagegen erst ab Anfang Juli. Die Gurke sollte zum Zeitpunkt der Ernte gleichmäßig grün gefärbt sein und eine glatte Schale besitzen. Je nach Verwendungszweck sollte sie zwischen 4 - 30 cm lang sein. Regelmäßiges Ernten regt die Pflanze zur Neubildung von Blüten und damit zu einer Erhöhung des Ertrages an. Die Gurken am besten mit einem scharfen Messer vom Stiel abschneiden, statt sie abzureißen.

Salatgurken im Gewächshaus werden in der Regel an Rankhilfen hochgezogen. Dazu die Neuaustriebe ein- bis zweimal wöchentlich um die Rankhilfe wickeln. Bei Setzlingen die Seitentriebe am ersten Blattansatz bis zu einer Pflanzenhöhe von ungefähr 80 cm kappen, um vorzeitiges Fruchtwachstum zu verhindern. Bei kriechenden Sorten im Freiland wird hingegen der Haupttrieb nach dem fünften oder sechsten Blatt abgeschnitten, um die Bildung von Seitentrieben zu fördern.

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Blütezeit

April bis Juni

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Winterhärte

nicht zutreffend, da einjährig

Giftigkeit icon

Giftigkeit

Nicht giftig