
Damen-Tulpe 'Peppermintstick'
Tulipa Clusiana 'Peppermintstick'
Kurzsteckbrief
Licht
Sonne
Wasserbedarf
niedrig
Wuchshöhe (cm)
Breite: 10-20, Höhe: 20-30
Blütezeit
März bis Mai
Winterhärte
Z5 (-28,8° bis -23,4°)
Giftigkeit
Kapsel
Die mehrblütige Damen-Tulpe 'Peppermintstick' trägt von März bis Mai rot-weiße Blüten, die wie gemalt wirken und an eine Zuckerstange erinnern. Sie verträgt volle Sonne und eignet sich wunderbar zum Verwildern, zur Kultivierung in Steingärten und Kübeln oder als Dachbegrünung. Am schönsten wirken Tulpen in der Gruppe, hier darf es durchaus auch eine größere Menge von 50 bis 60 Stück sein. Tulpen vertragen gut etwas trockenere Böden, nur zur Blütezeit benötigen sie eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit. Die verwelkten Blüten und Fruchtstände sollten möglichst bald auf halbe Stängelhöhe abgeschnitten werden, sodass die Samenbildung der Zwiebel nicht die Kraft raubt. Das Laub hingegen bleibt so lange stehen, bis es vergilbt ist. So kann die Zwiebel optimal ausreifen. Ein Standortwechsel tut gut, wenn die Blütenfülle nachlässt, ansonsten kann die Zwiebel über Jahre an ihrem Platz bleiben. Nachdem das Laub vertrocknet ist, können die Zwiebeln aus dem Boden geholt und die Nebenzwiebeln abgetrennt werden. Bis zur Pflanzzeit im Herbst trocken, dunkel und kühl lagern. Alle Pflanzenteile sind leicht giftig. Längerer Kontakt kann zur sogenannten „Tulpenzwiebel-Dermatitis“ mit Hautreizungen führen.
Synonym
Tulipa 'Peppermint Stick', Tulipa clusiana 'Peppermint', Tulipa clusiana 'Peppermint Stick'
Pflanzengruppe
Zwiebel- und Knollenpflanzen, Kübelpflanzen
Familie
Liliaceae
Herkunft
Züchtung; Wildform: Nord-Irak bis in den West-Himalaya
Verwendung
Beet, Rabatten, Kübelpflanze, Steingarten, Dachbegrünung, Wildpflanzen-Beet, Balkon und Terrasse, Blackbox-Gardening, Wildblumenwiese/ Kräuterrasen
Besonderheiten
bedingt giftig, Attraktiv für Insekten, trockenheitsverträglich, zum Verwildern geeignet, ökologisch wertvoll, bienenfreundlich, Rarität / exotische Wirkung
Wuchshöhe (cm)
Breite: 10-20, Höhe: 20-30
Ausschlusskriterien
bedingt giftig
Herbstfärbung
Keine Informationen
Dekoaspekte
Duftpflanze, Schnittblume, auffällige Blüte
Laubrhythmus
sommergrün
Laub
Keine Informationen
Winterhärte
Z5 (-28,8° bis -23,4°)
Nutzpflanzen
Keine Informationen
Licht
Sonne
Boden
neutral, alkalisch, trocken, normal feucht/frisch, sandig, durchlässig, nährstoffarm
Schnitt
Keine Informationen
Düngung
nicht Düngen
Wasserbedarf
niedrig
Vermehrung
Brutzwiebeln / -knollen
Blüten
blühend, zweihäusig (März bis Mai)
Blütenfarben
weiß, rot
Blütenform
einfach, tulpenförmig
Blütengröße
mittel (5-10 cm), klein (< 5 cm)
Blütenstand
Einzelblüte, Büschel
Blattfarbe
dunkelgrün
Blattform
linealisch
Blattrand
ganzrandig
Blattstellung
grundständig
Früchte
Kapsel
Fruchtfarbe
Keine Informationen
Die Blätter von Zwiebelpflanzen müssen vollständig erhalten bleiben, bis sie vergilben und eintrocknen. Sie dienen der Ernährung und dem Wachstum der Zwiebel. sowie der Bildung von Tochterzwiebeln. Wenn sie von selbst vertrocknen, können sie entfernt werden.
Je nach Region und Bodenverhältnissen können von September bis in den Dezember hinein neue Tulpen-Zwiebeln gepflanzt werden. Als Faustregel gilt: Zwiebeln doppelt so tief in die Erde setzten, wie sie selber hoch sind. Fast alle Zwiebelpflanzen mögen durchlässige Böden, damit sie nicht faulen. Etwas Sand im Pflanzloch hilft bei der Wassabführung. Für ein natürliches Wuchsbild lässt man eine Handvoll Zwiebeln locker zu Boden fallen und pflanzt sie genau dort ein, wo sie hinfallen.




