
Wer im Spätwinter eine Helleborus im Garten betrachtet, erlebt ein kleines botanisches Wunder: Die eleganten Blüten verblassen nicht einfach, sondern färben sich langsam grün. 💚 Was auf den ersten Blick wie ein Zeichen des Vergehens wirkt, ist in Wahrheit ein cleverer Trick der Pflanze. 👈 Denn die auffälligen „Blütenblätter“ der Helleborus sind gar keine echten Blütenblätter. Botanisch gesehen handelt es sich um Kelchblätter – und die haben andere Aufgaben. Während echte Blütenblätter nach der Bestäubung welken und abfallen, bleiben die Kelchblätter der Helleborus erhalten und verändern ihre Funktion. Nach der Blüte beginnen sie, Chlorophyll zu bilden. ✅ Dadurch werden sie grün und verwandeln sich von dekorativen Lockmitteln für Insekten in kleine Photosyntheseflächen. So liefern sie zusätzliche Energie🔋 für die heranreifenden Samenstände – ein sparsamer und effizienter Umgang mit Ressourcen, gerade in der noch lichtarmen Jahreszeit.💡 #gardify #helleborus #pflanzentricks #christrose #photosynthesis


